60 Jahre nach den Römischen Verträgen leben wir in einer toleranten und pluralistischen Gesellschaft. Diese ist in den einzelnen Mitgliedsstaaten unterschiedlich ausgeprägt. Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und teilweise offener Rassismus sind leider allgegenwärtig. Auch der globale Blick zeigt, dass die Welt keineswegs tolerant ist. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung gehört in Europa zu den errungenen Werten. Sie wird durch Schüren von Ängsten, Fundamentalismen und populistischen Strömungen in Frage gestellt und untergraben. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Athen (Griechenland), Pleven (Bulgarien) und Timisoara (Rumänien) werden wir in einer zweijährige Städtepartnerschaft bei verschiedenen Veranstaltungen und internationalen Konferenzen über die Herausforderungen der Demokratie und über Antworten darauf diskutieren. Die erste Konferenz findet am 10. und 11. April 2018 in Lüneburg statt.

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„Mauern zwischen Menschen in Krisenzeiten überwinden - Europas Zukunft gestalten“

Europa ist eine Erfolgs- und Friedensgeschichte. In dieser Zeit gilt es an diese Friedensgeschichte zu erinnern. Mit "Mauern" will MIE Bürgerbeteiligung in Europa fördern und zu einem besseren Verständnis der Geschichte Europas beitragen. Durch Fremdenfeindlichkeit stehen die Grundwerte Europas zur Diskussion. Neue Mauern durch Vorurteile, Nationalistische Tendenzen und Bewegungen, durch rechtspopulistische Parolen oder "Kalten Krieg", durch Intoleranz und Ausgrenzung sollen durch "Mauern" abgebaut werden. Es gilt in den Dialog zu treten. MIE will mit Aktivitäten und Methoden die nicht alltäglich sind, dazu Bürgerinnen und Bürger generationsübergreifend einladen sich daran zu beteiligen.

Junge Europäer befassen sich mit einem wichtigen geschichtlichen Schritt hin zur Europäischen Union - den Römischen Verträgen und erlangen Verständnis für die Geschichte Europas. Die EU als Reaktion auf zwei Weltkriege. Junge Menschen Europas werden eingeladen ihre Visionen von einem "grenzenlosen, freiheitlichen und menschenwürdigen Europa" auf Leinwand zu bringen. Diese Visionen eines "grenzenlosen, respektvollen und menschenwürdigen Miteinander in Europa" werden in Ausstellungen gemeinsam mit Fotos von Jürgen Ritter in allen Partnerländern vom 12.04. - 27.05.2018 ausgestellt. Diese Fotos zeigen "Mauern" gegen Menschen; zeigen, wie Grenzen trennen, wie "Mauern" teilen - ja ganz Europa geteilt hat. Im Rahmen der Ausstellungszeit werden die Debatten über die Möglichkeiten für ein freiheitlich-demokratisches und menschenwürdiges Miteinander in Europa geführt.

Gedenkquader entstehen und werden auf den Straßen Europas symbolisch aufgestellt und an Vorurteile, Rassismus und Hetze erinnern und hinweisen. Spontandiskussionen mit Bürgern werden vor Ort geführt. Diese symbolischen Mauern werden durch ein "Trompeten-Sturm" zum Einsturz gebracht. Diese Aktion wird am gleichen Tag stattfinden wie die Radiokampagne: am 13. August 2018 (dem Jahrestag des Mauerbaus).

Internationale Ausstellung in Dresden

Im November 2018 wird eine internationale Ausstellung mit Fotos von Jürgen Ritter sowie Exponaten aus allen Ländern in Dresden stattfinden. Während dieser Ausstellung wird am 9. November 2018 eine Podiumsdiskussion stattfinden.

 mauern-ueberwinden.eu

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